April 2016

Diesen Monat verbringe ich in London, wo ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde. Zwar übersetze ich auch hier und arbeite an meinen Englisch, gleichzeitig genieße ich jedoch die Zeit in der zauberhaften Weltmetropole.

Besonders schön finde ich, dass ich dabei sozusagen die Schauplätze einiger meiner Übersetzungen besuche.

 

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So schlägt sich Holly in E-Mail für Holly in der City mit den Tücken des Berufsalltags in der Londoner Finanzwelt herum, und in Prada, Party und Prosecco muss sich Glamourgirl Sophie plötzlich ihre Brötchen selbst verdienen und in einer Schmuddel-WG in Südlondon hausen.

 

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Der hübsche kleine Innenhof, in dem in Traummann mit Zuckerkuss ein Cupcakecafé eröffnet wird, befindet sich im Buch zwar viel weiter in Londons Norden, ich bin mir beim Besuch des Flower Market in der Columbia Road aber jedes Mal ganz sicher, dass die Autorin von den verwinkelten kleinen Backsteingebäuden mit ihren Höfen direkt nebenan inspiriert wurde.

Das meiste London-Feeling gibt es aber vermutlich in An jedem einzelnen Tag. Ohne sich dabei je kennenzulernen oder auch nur wahrzunehmen, begegnen sich darin die beiden Hauptfiguren immer wieder an den unterschiedlichsten Orten in London, sei es im Restaurant in Chinatown oder beim Besuch der Abschlussausstellung von Kunststudenten.

 

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März 2016

Diesen Monat möchte ich einen von mir übersetzten Autor vorstellen, der in Deutschland bisher eher unbekannt ist: Andrés Pascual.

Pascual, ein studierter Anwalt und ehemaliger Rockstar aus der spanischen Region La Rioja, ist Romantiker und Enthusiast, ein Weltenbummler, der auf seinen Reisen Inspiration für seine Texte findet.

Übersetzt habe ich von ihm zwei Bücher:

Das geheime Lied

Das geheime Lied ist ein historischer Roman, in dem ein junger Mann zur Zeit des Sonnenkönigs in Frankreich aufbricht, um im geheimnisvollen Madagaskar das Lied vom Anbeginn der Zeiten zu suchen. Dabei geht es recht abenteuerlich zu, im Mittelpunkt des Buches stehen Musik und Alchemie, Piraten und andere Halunken und natürlich die große Liebe.

Die Tränen des Himmels ist in der jüngeren Vergangenheit angesiedelt und führt zwei Erzählstränge zusammen. Zwei Kinder wollen sich 1945 in Nagasaki ihre Liebe gestehen, da fällt die Atombombe vom Himmel. Fast 70 Jahre später lernt der Schweizer Architekt Emilian Zäch in Tokio die mysteriöse Galeriebesitzerin Mei kennen, deren Ansichten zur Atomenergie im völligen Gegensatz zu seinen stehen, die jedoch seine Hilfe braucht, um die große Liebe ihrer Großmutter zu finden.

Leider sind beide Titel nur als Download-Version für E-Reader erhältlich, aber vielleicht hat unter den Besitzern eines solchen ja jemand Lust auf ihre Lektüre bekommen?

Mehr Informationen zu Andrés Pascual gibt es übrigens auf seiner Homepage: http://www.andrespascual.com/en/

Zum Schluss noch ein Foto von einer seiner Lesungen, bei der ich letzten Monat Gelegenheit hatte, mit „meinem Autor“ zu sprechen:

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Februar 2016

  • Auf Vox läuft seit November die Fernsehserie Club der roten Bänder, die auf dem katalanischen Original Pulseres vermelles von Albert Espinosa basiert. Anlässlich der Serie hat Goldmann die von mir übersetzten Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt desselben Autors unter dem Titel Club der roten Bänder neu aufgelegt.

  • Im September 2015 ist Kakebo erschienen, ein hübscher kleiner Taschenkalender, der dabei hilft, seine Ausgaben besser im Blick zu behalten und damit zu sparen. Erwähnt wurde er auch in der Presse, in der Süddeutschen und Nido. Vielleicht ist das von mir übersetzte Büchlein ja eine passende Anschaffung für alle, die im neuen Jahr viele gute Vorsätze haben?